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Norbert Völkerer, Kopf 1 Foto: Herbert Starmühler

Die letzte Chance

Einladung zur Finissage: Die Ausstellung „Im Zeichen der Venus“ endet am Sonntag, 14. Juli 2024. Ab 16.00 Uhr gibt es die Happy Hour in der Galerie REINBERG.

Leslie de Melo hat mit seinem WeltentraumVENUS das Thema vorgegeben. Kunstwerke sind immer Träume. Von der Liebe, dem Eros, der Gelassenheit oder des prallen Lebens. All das findet sich in den Werken, die noch bis zum Sonntag, 14.7., in der Galerie REINBERG zu sehen sind.

In den staunenden Antlitzen des Papa Shikongeni aus Namibia, in den zerstiebenden Träumen der Männer, die Mehdi Smyej festgehalten hat, oder in den Gefühlslawinen, die Vivian Maja Bach in ihren Lilith-Bildern ausdrückt.

Dazu die kräftigen „Tänzer“, schwarze Striche auf den unerfindlichen Malgründen des Youssef Douieb, die mit seinen Träumen zu tun haben, einmal Tänzer zu werden. Oder die bizarren Kompositionen der Franza Maier, die geometrisch genau die Figuren anordnet, um sie gleich wieder zu zerlegen auf ihren kleinen, weißen Wunderwerken.

Und natürlich der Lokalmatador Stamuli, der die Träume anderer „gesehen“ hat, sie ablichtet, verdreht, vergrößert und neu zusammensetzt. Dekomposition als Lösung.

Gleich nebenan die Phantasien des Norbert Völkerer, eingefroren in abstrakte Strichführungen und zarten Pastellen – hat Norbert sie auf seinen Spaziergängen im Wald so gesehen? Und was denken sich die gravierenden, schwarzen und braunen und bernsteinfarbenen Drahtköpfe, die Völkerer mitgebracht hat, die gedankenverloren auf weißen Stelen die Galeriegänger und Kunstliebhaberinnen beäugen?