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Liza Libenkos Kunst ist speziell und voller Ausdruckskraft. Reminiszenzen an ihre Heimat drückt sie u.a. mittels Drahtgeflechten und Bitumen aus. Das abgebildete Werk ist bereits verkauft. Foto: gR

Abstrakte Kunst in der Galerie REINBERG

Die neuen Schauen in der Kunstgalerie bei Heidenreichstein präsentieren  Künstler*innen, die sich den Umwälzungen und  Dystopien unserer Zeit widmen – und ganz unterschiedliche, sehr abstrakte, dunkle oder strahlendbunte Ausdruckswelten und Antworten schaffen. Ab 6. Juni in der Galerie REINBERG.

Die Galerie REINBERG startet in ihre vierte Saison. Hier die Termine: Die erste Ausstellung beginnt am 5. Juni (Vernissage) und endet am So., 19.Juli 2025, die zweite Ausstellung findet vom 31.Juli bis zum 30.August 2025 statt.

Beim Start ab Juni zeigt man in Reinberg Positionen, die sich mit den Dystopien und unweigerlichen Veränderungen in der (europäischen?) Welt befassen – alles wird anderes, aber nicht alles wird besser. Aber was heißt schon besser? Die Kunst kann keine Antworten geben. Immerhin Denkanstöße präsentieren.

Liza Libenko (*1996) ist eine der Künstler*innnen der ersten Ausstellung in Reinberg. Die gebürtige Ukrainerin arbeitet mit Draht, Aspest und allerlei Farbmaterialien. Sie stammt aus der ukrainischen Industriestadt Krywyj Rih, deren Landschaft sie als eher trist bezeichnet, deshalb beschloss sie an der Akademie der Bildenden Künste in Prag Malerei und Zeichnung zu studieren und ihren Horizont durch Verlagerung ihres Lebensmittelpunkt zu erweitern.

Ihre Motive sind Reminiszenzen an teils reale Erinnerungen, so wie die Sonnenblumen aus ihrer Heimat – ein Symbol der Sonne, Vitalität und des Lebens.

In Libenkos Arbeit hingegen sind diese verbrannt von einer schwarzen Sonne, eingeknickt und leblos, wie ein fahler Lichtstrahl auf die gegenwärtige Welt. Liza Libenko erhielt 2023 einen Anerkennungspreis des STRABAG Artaward International.

Die zweite Sommerschau in der Galerie REINBERG präsentiert ebenfalls wieder mehrere Künstler*innen. Darunter Lisa Obereder, geboren 1998 in Villach, die Malerin und Musikerin ist und in Wien lebt und arbeitet. Ihre Abstraktionen sind von Assoziationen und durchaus optimistischen Perspektiven getragen. Sie studierte an der Akademie in Wien (2024 Diplom bei Prof. Alastair Mackinven) und war für den Simacek-Award für junge Kunst nominiert.

Auch 2026 wird der Musikalische Rundgang zu den Vernissagen gezeigt und dabei die Positionen der Künstler*innen erklärt. Künstlergespräche, Themenabende und ART-Dinner flankieren die Ausstellungen in der Galerie REINBER von Anfang Juni bis Ende August.

Informieren Sie sich über die aktuellen Veranstaltungen: www.galerie-reinberg.com
Öffnungszeiten: Die Galerie ist an den Veranstaltungstagen (Vernissagen, Finissagen, Events) und nach telefonischer Vereinbarung für Sie geöffnet. Gerne führen wir Sie auch persönlich durch die Ausstellungen. Tel.: 0664 314 15 15