Gleiche Haltung – anderes Medium
Das Entstehen der Werke ist ein Prozess aus mehreren Schichten. Der Impetus für seine Werke ist meistens sozialkritischer Natur. Diese Haltung hat Georg Dinstl in seiner Zeit als Punk-Musiker, Sänger und Texter einer erfolgreichen Punkband gelebt.
Heute kommuniziert der Grazer seine (Sozial)kritik über die Leinwand. Es braucht mehrere Schichten zur Herausarbeitung. Den Beginn markiert eine weiße Leinwand, die er brechen muss. Das ist der Beginn des Prozesses. Ein Impuls, eine Emotion, ein Gefühl eröffnen eine „minimale Materialschlacht auf der Leinwand“, die den Künstler immer näher an das fertige Werk bringen.
Farben, Strukturen, Pinsel, Spachteln uvm. werden zum Mittel, um eine Grundstruktur aufzubauen, mit der Georg Dinstl versucht einen Dialog mit der Leinwand zu eröffnen und aufzubauen. Irgendwann kommt der Moment, wo die Leinwand sich ihm öffnet und ihm die Richtung, den Weg weist, anleitet.
Georg Dinstl behandelt in seinen Arbeiten aktuelle sozialkritische Themen. „…habe mir aber als Idee des Großen und Ganzen eine sehr freundliche und höfliche Form ausgesucht“, so der Künstler. Es gilt für ihn, die Leute nicht abzuschrecken, sondern gezielt mit einer positiven Energie abzuholen. Mit der Verarbeitung seiner Gefühle als Ansatz entstehen Bilder. Diese überlässt er dann den Rezipient*innen und deren Emotionen. Im besten Falle erkennen die Rezipient*innen seinen Zugang, aber eigentlich will er die Frage offen lassen. Damit einher geht die Nichtvergabe von Titeln zu den Bildern. Je weniger Suggerieren und Insinuieren, umso besser. „Ich möchte nicht in die Irre führen.“ Häufig erkennen die Betrachter*innen erst ein, zwei Jahre später die Botschaft eines Bildes.
AUSSTELLUNGEN
_ Einladung zur EXPO 2015 in Mailand (20×07 m), The pavilion “Cibus” Italia, by Felice Limosani
_ Diplomarbeit Ausstellung GanzNeueGalerie/ Mild
_ Art meets Music, im Wilden Mann, Graz
_ Der3Krieg (Roter Keil) Designhalle Graz
_ Galerie Ursula Stross (Gruppenausstellung)
_ Erste Personale „VERLAGERN“, Blendend Keller, Graz (SOLO)
_ GalerieGalerie, Wien (Gruppenausstellung)
_ Unesco City of Design, Puepla/ Mexiko (Zebrastreifen)
_ Arte tra le calli, Marano Lagunare, Italien (GA)
_ Leere Spiegel im Gesicht, Arbeiterkammer, Graz (SOLO)
_ Das Karrusell, Wien, Anker Brotfabrik
_ Galerie Jo, Graz , mit Stefan Lozar
_ Pointlessness, Graz, Reininghaus – groupshow
_ Puccs Contemporary, Detroit, Ungarn
_ Nachtgesichter, IGS, Volkshaus Graz
_ Wilde Ehe, Wien, (SOLO)
_ Mamü Budapest, Ungarn (groupshow)
_ Schaumbad, Graz, Werkschau
_ Kunsthalle Graz
_ Artist in Residence in Wies, Schwimmbad
_ Bildungshaus Schloss St. Martin, KUKO, Graz (SOLO)
_ Atelier 12, Graz, (groupshow)
_ 23.09.2022_ Alpengarten Rannach, KAVN (SOLO)
_ 18.11.2022 Galerie Grill (SOLO)
_ 31.03.2023 Galerie Lissi Hämmerle, Bregenz (SOLO)
_ 20.10. Tag der offenen Tür, Taggerwerke, (groupshow)
_ 14.05.2024 Artfusement, Kulturverein am Glacis
Eine Ausstellung zu Gunsten der steirischen Krebshilfe
Horst Grandits †, Jani Schwob, Catrin Manoli, Ed Gferer
_ November, Galerie Grill (SOLO)
_ 25. – 29. 08.2025 SKATE OR DIE || @Atlas Bar/ Galerie WIEN
_ 11. – 14. 09. 2025 // PARALLEL VIENNA 2025
GALERIE GRILL | Gallery Statement: Georg Dinstl | Otto-Wagner-Areal

Georg Dinstl
Georg Dinstl, geboren 1978 in Wien, lebt und arbeitet in Graz.
Ausbildung:
– Studium Architektur TU Graz
– WS99-WS00 _F800 Architekturstudium
– 2002-05 _Freelancer bei Formenreich Design
– 2012 Selbständig im Bereich In/Exterior Design
– 2012 Gründung „Das Voyeur“
– 2013 Meisterklasse für Malerei (Ortwein), Graz
– 2015 Abschluss der Meisterklasse




