
Von der Stimme zum Pinsel
Wo Horizonte das Darunter verdecken, wo der Schein trügt und wo Gerechtigkeit hergestellt werden sollte, da sieht der Grazer hin. Er beobachtet und überträgt die Entlarvungen mit dem Pinsel auf die Leinwand. Dieses Trägermedium ist in seinem Malprozess zu Beginn – wie die meisten Leinwände – weiß und leer. Ein Gefühl eröffnet eine „minimale Materialschlacht“ (Zitat: G. Dinstl). Der Künstler versucht, mit der Leinwand in einen Dialog zu treten, so lange, bis die Leinwand sich ihm öffnet, ihm den Weg weist. Die Bilder sind insofern laut als Dinstls Farben und Formen eine kohärente Stimme erheben, die wunde Punkte vor den Vorhang holt ohne abzuschrecken. Schließlich ist eine der Motivationen des Malers, die Betrachtenden mit positiver Energie abzuholen.
Zu einem ersten Einblick online in sein Werk besuchen Sie seine > Künstler-Seite auf dieser Website.
Georg Dinstls Arbeiten sind noch bis 19.07.2026 in der Galerie REINBERG zu sehen.
Öffnungszeiten: Freitag: 16:00-18:00 Uhr sowie jederzeit nach Voranmeldung unter office@galerie-reinberg.com und +43 – 664 314 15 15












